selbstversorgung

Das ImZuWi-Projekt »Graz ernährt sich« widmet sich Fragen regionaler Ernährungssicherheit und -souveränität. Es untersucht deren Notwendigkeit angesichts der zunehmenden Destruktivität und Vulnerabilität der globalisierten Nahrungsmittelindustrie. Und es sucht nach alternativen Möglichkeiten einer regional resilienten und nachhaltigen Versorgung mit Lebensmitteln. All das passiert konkret vor Ort, am Beispiel unserer Landeshauptstadt Graz.

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Das BIP steht für eine Wirtschaft, die nicht zukunftsfähig ist -- damit haben wir auf dieser Seite ausgiebig abgerechnet. Kritik am BIP kann aber immer nur Stellvertreter-Kritik sein. Und trotzdem braucht es sie, wenn wir Wirtschaft, Wachstum und Wohlstand in ihrer herrschenden, irrigen Form kritisieren wollen. Denn das BIP definiert erst, worum es hier überhaupt geht. Diese Vorstellungen gilt es aber grundlegend zu verändern.

Das geht ein Stück weit theoretisch -- aber es muss auch politisch werden. Deshalb unterstützt das ImZuWi jetzt die junge internationale Kampagne "Stop GDP".

NACHTRAG 20.10.'16: Auch auf Stop-GDP zu finden ist der neue Text "Messen ist Macht. Zur Krise unserer Wirtschaft und ihrer Repräsentation" -- eine gepackte Zusammenfassung unserer Kritik am BIP inkl. Überblick der wichtigsten Alternativen. Check it out.

Hier behandeln wir wechselnde Themenschwerpunkte, begleitend zu unseren Veranstaltungen. Derzeit in Arbeit sind Schwerpunkte zu den Themen Wirtschaftsdemokratie und Wertrechnung ("BIP, Krise und Alternativen").

NEU ERSCHIENEN!

Den BIP-Themenschwerpunkt auf dieser Website gibt es nun auch gesammelt als ImZuWi-Dossier #1 "BIP. Kritik und Alternativen" (PDF, 117 Seiten, 1,1MB) zum Herunterladen (Stand Jänner 2016 -- die Einträge auf der Website werden laufend aktualisiert und ergänzt).

Darin enthalten: Eine kritische Abrechnung mit der herrschenden ökonomischen Wertrechnung, die ihre Schlag-, Schatten- und Leerseiten ausleuchtet. Und eine kritische Würdigung von (bislang) 26 alternativen Kennzahlensystemen, die sich als Korrekturen, Ergänzungen oder als Ersatz fürs BIP präsentieren.

Demokratie ist ein hoher Wert unserer Gesellschaft. In ihr ist das Prinzip verwirklicht, dass die von politischen Entscheidungen Betroffenen auch mitbestimmen können. Aber wie ist das in der Wirtschaft? Nur eine Sache für Expert/innen? Oder "macht das Gold die Regeln"? Ist eine demokratische Gesellschaft ohne Demokratisierung der Wirtschaft denkbar? Im Anschluss an ein Impulsreferat findet eine Debatte mit LH Voves, WK-Präsident Herk und AK-Präsident Pesserl statt. Reden wir mit!

WANN: 25. März 2015, 19:00h (bis ca. 21:00h, danach Buffet)
WO: Europasaal der Wirtschaftskammer Steiermark, Körblergasse 111-113, 8010 Graz

Impulsreferat: ao. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ungericht, Uni Graz, FSWECSR, ImZuWi
Podium: LH Mag. Franz Voves, WK-Präsident Ing. Josef Herk, AK-Präsident Josef Pesserl
Moderation: Assoz. Prof. Mag. Dr. Sascha Ferz, Uni Graz, Zentrum für Soziale Kompetenz

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Unterkategorien

Hier finden kritische und aufmerksame Beobachtungen zu tagesaktuellen Themen Platz, die sich i.w.S. um lebensfreundliches und zukunftsfähiges Wirtschaften (oder sein Gegenteil) drehen.

Beiträge in dieser Kategorie beschäftigen sich mit einer alternativen Strategie zur nachhaltigen Regionalentwicklung, welche zu einer ökonomischen Revitalisierung peripherer Räume, zum Erhalt und Aufbau natürlichen Kapitals und der Stärkung inklusiver lokaler Gemeinschaften beitragen soll.